Einbruchschutz: Mechanische Sicherung ist wichtiger als Smarthome-Technik

Kurzmitteilung

Einbruchschutz: Mechanische Sicherung ist wichtiger als Smarthome-Technik

Gerade neu aufgelegt und um das Thema Smarthome erweitert, wurde die polizeiliche Broschüre „Sicher wohnen“, die kostenlos bei jeder Polizeidienststelle erhältlich ist. Zudem macht die Polizeiliche Kriminalprävention derzeit mit einem Kinospot auf das Thema aufmerksam.

einbrecher„Weit über ein Drittel aller Einbrüche scheitern bereits an einer guten Sicherung der Häuser oder Wohnungen“, sagt Einbruchschutzexperte Harald Schmidt, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention. „Wir empfehlen daher eine mechanische Sicherung aller Fenster und Türen, damit ungebetene Gäste erst gar nicht hineinkommen.“

Die immer mehr eingesetzte Smarthome-Technologie könne dabei allenfalls als Ergänzung zur mechanischen Sicherung dienen, denn Smarthome-Lösungen allein stellen kein durchgängiges und damit zuverlässiges Einbruchmelde- bzw. Gefahrenwarnsystem dar.

„Aus polizeilicher Sicht ist diese Technik nur zur Anwesenheitssimulation zu empfehlen, das heißt, das System spielt einem äußeren Betrachter beispielsweise durch Rollladen- und Lichtsteuerung ein bewohntes Haus vor“, so der Experte. Wer das System für mehr Komfort nutzen will, sollte sein Smarthome jedoch ausreichend absichern, um sich vor Sabotage und Angriffen von außen zu schützen.

Alle Empfehlungen und Tipps in Sachen Smarthome und Einbruchschutz gibt es in der neu aufgelegten Broschüre „Sicher wohnen“ (vormals „Ungebetene Gäste“), die kostenlos bei den Polizeidienststellen erhältlich ist oder hier heruntergeladen werden kann:

https://www.k-einbruch.de/medienangebot/detail/1-sicher-wohnen/

Eine Stunde mehr

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Eine Stunde mehr

Tag des Einbruchschutzes 2019

Gestern hieß es: Eine Stunde mehr für Ihre Sicherheit – Tag des Einbruchschutzes 2019.

Eine zusätzliche Stunde, um sich über Einbruchschutz zu informieren und mit unseren Tipps auseinanderzusetzen.

Es lohnt sich unter: www.k-einbruch.de

Oder natürlich bei uns! Die Werner Sicherheitstechnik ist zertifizierter Fach-Errichter, Partner der K-einbruch Kampagne und auf der polizeilichen Errichterliste zu finden.

 

Arnold allein zuhaus

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Arnold allein zuhaus

Tag des Einbruchschutzes 2019

Was glauben Sie ist gerade zu Hause bei Fußballprofi Maximilian Arnold los? Falls ein Kollege von der „Elster“ los sein sollte – dann sollte Herr Arnold tatsächlich schnell zurück nach Hause laufen. Ein kleiner Outtake von den Dreharbeiten… Wie Sie Geld und Ihre Wertsachen vor Einbrechern wie der Elster schützen können, erfahren Sie auf www.k-einbruch.de

Und natürlich bei uns!

 

Tag des Einbruchschutzes 2019

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Tag des Einbruchschutzes 2019

Tag des Einbruchschutzes 2019Am Sonntag den 27.10.2019 ist nicht nur Zeitumstellung, sondern auch eine Stunde mehr für Sicherheit. Der offizielle Tag des Einbruchschutzes. Polizei und Fach-Errichter klären auf und beraten Sie gerne, wie Sie Ihr Zuhause vor Einbrechern, wie der Elster schützen können.

 

RC 2 und RC 3 Fenstersicherheit

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RC 2 und RC 3 Fenstersicherheit

Fenster waren früher neben der Haustür eine beliebte Schwachstelle in der Fassade und von professionellen Einbrechern leicht zu überwinden. Mittlerweile entwickelt sich das Thema Sicherheit auch für die Nachrüstung oder den Einbau von Fenstern immer weiter.

Mit Erfolg: Einbruch hemmende Sicherheitsbeschläge mit einer möglichst großen Zahl an Pilzkopfverriegelungen, dazu passende Sicherheitsschließbleche, Sicherheitsverglasungen, die besonders stabil im Fensterrahmen befestigt werden und eine nach den neuesten Standards durchgeführte Montage des Fensters im Mauerwerk führten und führen zu einem steten Rückgang erfolgreicher Einbrüche über die Fenster des Hauses.

Wirksamen Schutz wird für Sicherheitstechnische Produkte oft über deren Widerstandsgrad definiert. Also wie lange ein Bauteil oder Produkt einem EInbruchversuch stand hält. Der Widerstandsgrad wird inzwischen offiziell mit dem englischen Terminus „Resistance Class“ versehen und je nach Stabilität von RC 1 bis RC 6 eingeordnet.

Das bedeutet die Resistance Class bei Fenstern:

Widerstandsklassen der Fenstersicherheit RC 1 RC 2 RC 3© VFF/SIEGENIA

Wo fängt also ein wirksamer Schutz an? „Ein nach RC 1 zertifiziertes Fenster bietet einen Grundschutz gegen körperliche Gewalt, beispielsweise Gegentreten und Gegenspringen.

Ab RC 2 leisten die Fenster wirksamen Widerstand gegen gängigste EInbruchswerkzeuge wie Schraubendreher, Zange und Keile.

Für Privathäuser empfiehlt sich ein Minimum von RC 2 für mechanische Bauteile.

Noch mehr Sicherheit bieten Zusatzsysteme in Form von Alarm- oder Überwachungsanlagen, die jeweils mit einer Sensortechnik ausstaffiert sind und zum Beispiel auf einen Glasbruch oder auch schon erste Erschütterungen am Fenster reagieren. Mehr darüber wissen die Mitarbeiter der Fach-Errichter für Sicherheitstechnik.

Mehr Einbruchsversuche

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Mehr Einbruchsversuche

Übersicht Kriminalstatistik 2018Dass viele Einbrüche durch richtige Maßnahmen und die richtige Sicherungstechnik verhindert werden können, belegt der hohe Versuchsanteil beim Wohnungseinbruch: So blieben im Jahr 2018 – 45,4% der Einbruchsdelikte im Versuchsstadium stecken. In den letzten Jahren ist der Anteil vollendeter Fälle gesunken, doch die Versuchszahlen stark gestiegen. Dies lässt sich auf bessere Präventionsmaßnahmen im privaten Bereich zurückführen. Die sensibilisierung der Bürger und die eingeführten staatlichen Zuschüsse zum Einbruchschutz, durch die KfW Bank, haben zu verstärkter Umsetzung von präventiven Maßnahmen geführt.

Zur Erinnerung:

KfW Förderbar

Wer eine Immobilie / Wohnung effektiv schützen will, kann staatliche Förderung für den Einbau einbruchhemmender Produkte in Anspruch nehmen: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert sowohl Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz als auch bauliche Maßnahmen zum Einbruchschutz

Kriminalstatistik – Einbruchschutz wirkt

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EinbruchsversuchKriminalstatistik – Einbruchschutz wirkt

Die Kriminalstatistik für das Jahr 2018 liegen noch nicht offiziell vor, dennoch zeigen sich Tendenzen auf. „Die gute Zusammenarbeit der Polizeien des Bundes und der Länder und die Maßnahmen, die sowohl Prävention als auch die Strafverfolgung umfassen, zahlen sich aus.“ teilte der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, der Deutschen Presse-Agentur mit.

Tatsächlich erfreulich: Immer mehr Einbruchversuche scheitern. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums kletterte diese Quote seit 1993 kontinuierlich von 28% auf aktuell 45%. Das zeige u. a. die Wirksamkeit eingebauter Sicherungstechnik.

Die steigende Zahl der gescheiterten Einbruchsversuche ist also ein wesentlicher Grund für die sinkenden Einbruchszahlen der Kriminalstatistik.

Gefahrenzonen für Einbruch im MehrfamilienhausAuch aus Sicht der Versicherer ist die vermehrte Ausstattung der Haushalte mit präventiver Sicherheitstechnik ein Grund für den Rückgang. Viele Menschen hätten dafür die staatliche Förderung der KfW genutzt. „Das zahlt sich aus: Fast 45 Prozent der Einbruchsversuche brechen Täter ab, wenn sie nicht schnell genug reinkommen.“ Dennoch blieben Gefahrenzonen für Einbruch im EinfamilienhausEinbrüche ein gesellschaftliches Problem. „Denn trotz des Rückgangs sind die Fallzahlen zu hoch, die Aufklärungsquoten zu gering“, kritisierte Bernhard Gause, Mitglied der Geschäftsführung beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft.

Weil die Nachfrage nach Sicherheitstechnik nach wie vor hoch ist, haben das Bundesbauministerium und die KfW die Förder­mittel für Einbruchschutz im August 2018 auf 65 Millionen Euro erhöht.

Förderung bereits ab einer Investition von 500 Euro

KfW Förderbar

Wer sich für den Einbau von Sicherheitstechnik durch einen Fachmann entscheidet, kann von den vielseitigen Fördermöglichkeiten durch den Staat profitieren. Ab einer Summe von 500 Euro erhalten Hauseigentümer und Mieter 20 Prozent der investierten Summe für Einbruchschutzmaßnahmen vom Staat zurück. Wichtig ist es, den Antrag vor Umsetzung der Maßnahmen einzureichen, denn eine nachträgliche Förderung ist nicht vorgesehen.
Förderung über das Online-Portal der KfW beantragen

Der Antrag für die Fördermittel wird nach Registrierung im Online-Portal der KfW unter www.kfw.de/zuschussportal ausgefüllt. Vorher sollte jedoch ein Fachmann kontaktiert werden, um zu ermitteln, welche Sicherheitsmaßnahmen geeignet sind.

Insgesamt kann ein Zuschuss von 20 bzw. 10 Prozent der förderfähigen Kosten für Material und Installation beantragt werden.

Die Fördersumme reicht bis maximal 1.600 Euro Zuschuss pro Wohneinheit. Ist der Antrag eingereicht, können einige Wochen vergehen, bis dieser geprüft wurde. Der Zuschuss wird dann nach Abschluss der Maßnahmen ausgezahlt. Mehr dazu hier >

Einbruchshäufigkeit im Kriminalitätsatlas

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Einbruchshäufigkeit im Kriminalitätsatlas einsehen

KriminalitätsatlasBerliner können jetzt im Internet nachschauen, wie oft in ihrem Kiez Einbrüche registriert wurden. Am Montag hat die Polizei einen interaktiven Kriminalitätsatlas unter folgender Webadresse freigeschaltet: www.kriminalitaetsatlas.berlin.de.

Damit sei „ein wichtiger Schritt zu mehr Transparenz und Bürgerfreundlichkeit gelungen“, sagte Polizeipräsidentin Barbara Slowik. „Mit dem Programm kann sich jeder anschaulich über die Sicherheitslage in seinem Kiez informieren.“ Die Daten sind von 2012 bis 2017, künftig werden sie jährlich aktualisiert.

Abrufbar sind außerdem die Zahlen zu 17 verschiedenen Deliktbereichen wie etwa Raub, Diebstahl, Gewalt und Drogen in den 12 Bezirke und 138 Bezirksregionen.

Die Kriminalitätsbelastung der Bezirksregionen wird anhand der Häufigkeitszahl (HZ) dargestellt.  Die Häufigkeitszahl bezeichnet die Anzahl der Straftaten, bezogen auf 100.000 Einwohner. Sie drückt die durch die Kriminalität verursachte Gefährdung aus.