KfW Förderung

KFW FörderbankDie stetig steigenden Einbruchszahlen haben die Bundesregierung dazu bewogen, mit Hilfe der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), den Einbau von mechanischer Sicherheitstechnik sowie Alarmanlagen und Videoüberwachungstechnik im Rahmen des Programms "Kriminalprävention durch Einbruchsicherung" finanziell zu unterstützen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Für alle, die Ihr Eigen­heim vor Einbruch schützen wollen
  • Die Mindestinvestitionssumme beläuft sich auf 500 EUR
  • Bis zu 1.600 Euro Zuschuss für Maß­nahmen zum Einbruch­schutz in Bestands­gebäuden.
  • Erst Antrag im KfW-Zuschussportal stellen und dann mit dem Vorhaben starten
  • Sofort Zuschuss­höhe erfahren
  • Die Arbeiten zum Einbruchschutz müssen durch ein Fachunternehmen ausgeführt werden.
  • Beantragung online über das KfW-Zuschussportal
Infografik Umbauen Einbruchschutz KFW Förderung 455
Werner Der SicherheitmacherDie Förderbedingungen sind seit der Einführung mehrmals geändert worden. Zuletzt im April 2019. Wir geben Ihnen hier einen ersten Überblick der Fördermöglichkeiten. Mehr infos und das Antragsportal finden Sie hier bei der KFW >

Das hat sich zum 01.04.2019 geändert:

  • Die Arbeiten zum Einbruchschutz müssen durch ein Fachunternehmen ausgeführt werden.
  • Materialkosten bei Eigenleistung werden nicht mehr anerkannt.
  • Infraschall-Alarmanlagen sind nicht förderfähig.
  • Die KfW fördert nun auch bestimmte Smarthome-Anwendungen mit Einbruchmeldefunktion.
  • Baugebundene Assistenzsysteme, wie zum Beispiel Gegensprechanlagen, werden nur noch im Produkt Barriererereduzierung - Investitionszuschuss (455-B) gefördert.

Kurz und Knapp - Steckbrief Einbruchschutz - KfW Zuschuss

Kurze Zusammenfassund des Investitionszuschusses
zur Erhöhung des Einbruchschutzes.

Kfw Förderung volle Töpfe
Was sind Ihre Vorteile der KfW Förderung? - Kurz Infos

Ihre Vorteile

  • Die KfW Bank fördert Sie mit einem Zuschuss von bis zu 1.600 Euro, wenn Sie Ihr Eigenheim vor Einbruch schützen und entsprechende Maßnahmen umsetzen wollen.

 

  • Seit dem 19.11.2015 können private Eigentümer und Mieter Zuschüsse für Maßnahmen zur Sicherung gegen Wohnungs- und Hauseinbrüche in Anspruch nehmen. Das zugehörige Programm läuft unter der Nummer 455 E.
  • Rund um Ihr Wohneigentum fördert die KfW Bank Arbeiten, die von einem Fachunternehmen durchgeführt werden und technische Mindestanforderungen erfüllen.

 

  • Dazu gehören unter anderem der Einbau einbruchhemmender Haus- und Wohnungseingangstüren, einbruchhemmender Garagentore und -zugänge, Nachrüstsysteme für Haus- und Wohnungseingangstüren, Nachrüstsysteme für vorhandene Fenster, Balkon- und Terrassentüren, einbruchhemmende Gitter und Rollläden, Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen, Türspione sowie Smarthome-Anwendungen mit Einbruchmeldefunktion.

 

  • Nicht gefördert werden baugebundene Assistenzsysteme, wie zum Beispiel Gegensprechanlagen, (nur noch im Produkt Barrierereduzierung - Investitionszuschuss (455-B) gefördert), Ferienhäuser und -wohnungen, Boardinghäuser als Beherbergungsbetrieb und gewerblich genutzte Flächen/Gebäude.

 

  • Unabhängig von Ihrem Alter fördert die KfW Bank Sie als Privatperson, wenn Sie Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses mit maximal 2 Wohneinheiten oder einer Wohnung, Ersterwerber eines sanierten Ein- oder Zweifamilienhauses oder einer sanierten Wohnung, eine Wohnungseigentümergemeinschaft aus Privatpersonen oder Mieter sind.
  • Bis 1.000 Euro Investitionskosten: Zuschuss in Höhe von 20 % der förderfähigen Kosten.
  • Darüber hinausgehende Investitionskosten: 10 % der förderfähigen Kosten.

Ausführliche Infos zum KfW Zuschussprogramm 455 E

Ausführliche Informationen und Merkblätter zum Zuschuss Programm 455 E - Altersgerecht Umbauen - Einbruchschutz

Förderfähige Einbruchschutzmaßnahmen durch die KfW

Die KfW Bank fördert Maßnahmen, die den Einbruchschutz erhöhen.

Wichtig:

Die Arbeiten müssen von einem Fachunternehmen durchgeführt werden.

Dazu gehören:

  • der Einbau einbruch­hemmender Haus- und Wohnungs­eingangs­türen. Förderfähig sind Türen ab Wider­stands­klasse RC2 nach DIN EN 1627
  • der Einbau einbruch­hemmender Garagen­tore und -zugänge, bei einer direkten Verbindung von der Garage zum Wohnhaus. Förderfähig sind Tore ab Wider­stands­klasse WK2 nach DIN V ENV 1627
  • der Einbau von Nachrüst­systemen für Haus- und Wohnungs­eingangs­türen, z. B. Türzusatz­schlösser, Quer­riegel­schlösser mit/ohne Sperrbügel, Kasten­riegel­schlösser mit speziellen Zylindern, Schutz­beschläge mit Zylinder­abdeckung und Schließ­bleche
  • der Einbau von Nachrüst­systemen für vorhandende Fenster, Balkon- und Terassen­türen sowie einbruch­hemmender Gitter und Rollläden, z. B. aufschraub­bare Fenster­stangen­schlösser, dreh­gehemmte Fenster­griffe, Bandseiten­sicherungen, Pilzkopf­verriegelungen
  • der Einbau von Einbruch- und Überfall­melde­anlagen nach DIN EN 50131 Grad 2 oder besser, z. B. Kamera­systeme, Panik­schalter, Personen­erkennung an Haus- und Wohnungs­türen, intelligente Türschlösser, Geräte­abschaltungen.
    Hinweis: Alarm­anlagen mit Infra­schall­detektion (Infraschall­anlagen) sind nicht förder­fähig, da sie der DIN EN 50131 nicht entsprechen
  • Smarthome-Anwendungen mit Einbruchmeldefunktion nach DIN VDE V 0826-1
  • der Einbau von Türspionen (z. B. Kamera­systeme)
  • erforderliche Nebenarbeiten , z. B. ergänzende Beschriftungen mit Braille- oder Relief­schrift, Markierungen zur tastbaren Orientierung, Maler-, Putz- oder Estrich­arbeiten, Verlegung von Steck­dosen

 

Alle Maßnahmen können kombiniert werden und müssen den technischen Mindestanforderungen entsprechen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt und der Anlage zum Merk­blatt "Technische Mindest­anforderungen und förder­fähige Maßnahmen".

 

Werner der SicherheitmacherDer Einbau einbruch­hemmender/barriere­armer Fenster, Balkon- und Terrassen­türen wird ausschließlich im Produkt Energie­effizient Sanieren gefördert.

 

Download

Merkblatt  (PDF, 278 KB, nicht barrierefrei)

 

DownloadAnlage zum Merkblatt Einbruchschutz - Technische Mindestanforderungen und förderfähige Maßnahmen  (PDF, 138 KB, nicht barrierefrei)

Dieses Förderprodukt kommt nicht in Frage für:

  • baugebundene Assistenzsysteme, wie zum Beispiel Gegensprechanlagen (werden nur noch im Produkt Barrierereduzierung - Investitionszuschuss (455-B) gefördert.)
  • Ferienhäuser und -wohnungen, Boarding­häuser als Beherbergungs­betrieb
  • gewerblich genutzte Flächen/Gebäude
  • Pflege- und Alten­wohn­heime (siehe auch Merkblatt)

 

Die KfW fördert Sie als Privat­person - unabhängig von Ihrem Alter - wenn Sie

  • Eigentümer eines Ein- oder Zwei­familien­hauses mit maximal 2 Wohn­einheiten oder einer Wohnung sind,
  • Erst­erwerber eines sanierten Ein- oder Zwei­familien­hauses oder einer sanierten Wohnung sind,
  • eine Wohnungs­eigentümer­gemeinschaft aus Privat­personen sind,
  • Mieter sind (Empfehlung: Schließen Sie mit Ihrem Vermieter eine Modernisierungs­verein­barung ab.)
Höhe des Zuschusses pro Antrag % der förder­fähigen Investitions­kosten
Bis 1.000 Euro förder­fähiger Investitions­kosten 20 %
Darüber hinausgehende förder­fähige Investitions­kosten 10 %

Hinweis zur Höhe der förder­fähigen Kosten:

Bei Maßnahmen zum Einbruch­schutz werden förder­fähige Investitions­kosten von mindestens 500 Euro pro Antrag bis maximal 15.000 Euro pro Wohnung bezuschusst.

 

 

1. Maßnahme mit einem Fach-Errichter oder der Polizei planen

Qualifizierte und zertifizierte Fach-Errichter oder die Polizei unterstützen Sie gerne bei der Planung, Ihre Immobilie sicherer zu machen. Lassen Sie sich am besten vor Ort kompetent beraten. Die polizeilichen Beratungsstellen in Ihrer Nähe und weitere wichtige Informationen rund um den Einbruchschutz finden Sie unter www.k-einbruch.de

2. Kombinations­möglichkeit mit weiteren Förder­produkten prüfen

Planen Sie auch ener­getische Sanierungs­maß­nahmen? Dann kombinieren Sie für Ihre verschiedenen Vorhaben beide KfW-Förder­produkte.

Das Förderprodukt Energieeffizient Sanieren erhalten Sie als Kredit (151/152) oder Investitionszuschuss (430)

3. Zuschuss beantragen

Stellen Sie Ihren Antrag im KfW-Zuschuss­portal unbedingt bevor Sie mit den Arbeiten beginnen!

Informationen zum KfW-Zuschussportal

Direkt zum KfW-Zuschussportal

 

Werner der SicherheitmacherBitte beachten Sie: Ihre Zusage ist nur eine begrenzte Zeit gültig. Das Ablauf­datum finden Sie unter Punkt "Wie geht´s weiter?" Ihrer Zusage. Die KfW kann den Zuschuss nur dann auszahlen, wenn Ihr Vorhaben bis zu diesem Datum abgeschlossen ist und Sie die Auszahlung im KfW-Zuschuss­portal beantragt haben.

 

4. Vorhaben umsetzen und Identität nachweisen

Sobald Ihnen eine positive Antrags­entscheidung vorliegt (zu finden unter „Meine Zuschuss­anträge“), können Sie mit den Arbeiten starten.

Zeitgleich weisen Sie bitte Ihre Identität  nach - schnell und einfach per Video-Identi­fizierung oder mit Post­ident in einer Filiale der Deutschen Post.

Informationen zur Identifizierung finden Sie auf der Seite zum KfW-Zuschussportal , unter Punkt 2.3 "Identität nachweisen"

5. Zuschuss erhalten

Ihr Vorhaben ist wie geplant umgesetzt und Sie haben Ihre Identität nach­gewiesen? Dann können Sie im KfW-Zuschuss­portal die Gesamt­kosten für das Vorhaben erfassen sowie die entsprechenden Rechnungen hochladen.

Anschließend zahlt die KfW Bank den Investitions­zuschuss an Sie aus.

 

TIPPS:  ZUSATZINFOS KFW FÖRDERUNG – EINBRUCHSCHUTZ

 

  • Als Antragsteller können Sie mehrere Rechnungen für ein Objekt zusammen einreichen, um auf die Mindestinvestition von 500€ zu kommen (z.B. 200€ mechanische- und 300€ elektronische Sicherheitstechnik.
  • Lieber einen Puffer durch mögliche Mehrkosten einplanen und im Antrag gleich mit einreichen. Nachträgliche Aufstockung, dauert und wird dann auch erst wieder ab Minimum 500€ Ausgaben für Mehrkosten gestattet!
  • Gefördert werden die Objekte – Nicht der Antragsteller! Das bedeutet: Rechnungen müssen immer auf den Antragsteller ausgestellt sein und die Adresse des zu fördernden Objektes tragen. Der Antragsteller kann also NICHT 200 € für Zuhause und 300€ für das Büro ausgeben und dann zusammen einreichen wollen.
  • Wer den KfW-Zuschuss für eine Handwerkerleistung nutzt, darf die steuerliche Förderung gemäß § 35 a Absatz 3 EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen) nicht ebenfalls nutzen.

Alle Infos und Hilfestellungen gibt es direkt bei der KfW Bank online

Hier geht es direkt zur Antragstellung über das Zuschussportal der KfW Bank.

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